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20.08.2026
09:00 Uhr
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Zwischen 145 Euro und 1500 Euro: Wir testen drei kompakte Reprostative und zeigen, wie ein Umbau das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bringt.

Wer Dias, Negative digitalisieren oder kleine Makromotive fotografieren will, braucht ein Reprostativ – doch die meisten Modelle am Markt sind für solche Aufgaben schlicht überdimensioniert. Ihre Abmessungen gehen auf die Dunkelkammertechnik zurück: Grundbretter von 50 × 50 Zentimetern und meterhohe Säulen waren nötig, um Vergrößerungen bis DIN A3 zu belichten. Für ein Kleinbilddia auf dem Schreibtisch ist das jedoch viel zu viel.
Kompakte Alternativen gibt es inzwischen, doch die Spanne reicht von 145-Euro-Leichtbauten mit Kunststoffarm bis zu Präzisionsgeräten für 1500 Euro mit spielfreier Linearführung. Wir haben drei aktuelle Modelle im Praxiseinsatz verglichen – den Valoi Essential Copy Stand v2, den Camera Stand PRO von Filmomat & Bobach und Kaisers RS-1-System – und zusätzlich einen Kaiser-Stativklassiker zur kompakten Variante umgebaut.
Die Unterschiede sind dabei nicht nur eine Preisfrage: Tragkraft, Höhenverstellung und Konstruktionsqualität variieren erheblich, und die Grenzen der günstigen Modelle zeigen sich erst unter realer Last. Besonders aufschlussreich ist der Kaiser-Umbau – ein System, das für rund 250 Euro eine Stabilität und Präzision erreichen soll, die bei Fertiglösungen deutlich mehr kostet.